Leichtathletik

Carolin Kupsch gewinnt kompletten Medaillensatz bei den Bayerischen Meisterschaften

Beim zweiten Teil der bayerischen Meisterschaften der Leichtathletik für die Jahrgänge U16 und U23 in Kitzingen holte Carolin Kupsch, W15, sensationell drei Medaillen in drei Disziplinen: Gold mit dem Diskus, Silber im Weitsprung und Bronze mit der Kugel.

Ihre wertvollste Medaille, die goldene, holte sie gleich im ersten Wettkampf am Samstag mit der Diskusscheibe. Hier steigerte sie ihre persönliche Bestweite deutlich um mehr als einen Meter auf 35,02 Meter im dritten Versuch. Damit hat sie sich für die deutschen Einzelmeisterschaften im August in Wattenscheid qualifiziert und die D-Kadernorm des BLV um einen guten Meter überboten.

Im zweiten Wettbewerb am Nachmittag mit der Kugel verfehlte sie ihre Bestleistung mit 11,21 Metern aus dem ersten Versuch um 66 Zentimeter und hatte dennoch Grund zur Freude: Sie gewann Bonze.

Am zweiten Tag trat sie dann am Nachmittag im Weitsprung in einem Feld von zwölf Springerinnen an. Gleich im ersten Versuch traf sie das Brett voll und katapultierte sich auf großartige 5,42 Meter, 14 Zentimeter über ihre bisherige Bestweite. Damit sorgte sie für lange Gesichter bei den anderen Springerinnen und ging zunächst an die Spitze. Nur Naomi Krebs aus Bamberg konnte sie mit 5,60 Metern noch übertreffen, alle anderen Sprünge blieben unterhalb dieser beiden Marken und so freute sich Carolin Kupsch, die seit vielen Jahren von Georg Sölle trainiert wird, über eine zweite D-Kadernorm und eine Silbermedaille.

Ihr Vereinskollege Tim Kraus, M15, trat am Samstag im Hochsprung an. Mit übersprungenen 1,66 Metern belohnte er sich mit Platz fünf, blieb damit nur vier Zentimeter unter seiner Bestleistung und auch die nachfolgenden Versuche über 1,71 Meter sahen sehr vielversprechend aus. Im Sprint erreichte er in seinem Vorlauf 12,64 Sekunden. Und auch in der 4×100-Meter-Staffel war er mit im Team und holte mit seinen Kollegen der LG Landkreis Roth Platz fünf.

Das Eckersmühlener Trio komplettierte Benedikt von Hardenberg, MU20, der im Feld der U23 Springer ebenfalls wieder im Hochsprung antrat. Nach wie vor verletzungstechnisch gehandicapt, gelangen ihm, wie am Wochenende zuvor, „nur“ 1,88 Meter. Damit holte er in einem kleinen Springerfeld immerhin noch eine Silbermedaille.

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